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Es kann los gehen...

Ein harmloses Treffen mit Freunden entwickelte sich zum unglaublichen Abenteuer, als uns erzählt wurde, dass unsere Freunde urlaubsreif sind und wir gefragt wurden, ob wir nicht mitkommen möchten.

Nach einem schnellen Angebot von +++ CHILLAXURY TOURS WORLDWIDE UNLIMITED +++ (established by Dominik und Andrea), einem sehr großzügigen Weihnachtsgeschenk meines Vaters und einem schnellen Email an meinen Europa- sowie lokalen Chef, war die Sache beschlossen: Andi & Sandra go Thailand & Kambodscha…und das schon in einem Monat. Da blieb nicht viel Zeit für Vorbereitungen, weshalb wir unser Leben in die Hände unserer Freunde gegeben haben – ungefragt.

Anbei die Tour des Urlaubs:
Wien – Bangkok – Krabi: Abflug Wien 3.2.2015
Krabi (Thailand): 4.2.-8.2.2015
Koh Ngai (Thailand): 8.2.-11.2.2015
Koh Lipe (Thailand): 11.2.-14.2.2015
Siem Reap (Kambodscha):14.2.-20.2.2015
Bangkok (Thailand): 20.2.-22.2.2015
Bangkok – Wien: Ankunft Wien 23.2.2015

Um diesen Urlaub gut in Erinnerung zu behalten, habe ich mir den Blog von unseren Freunden als gutes Beispiel genommen und die jeweiligen Erlebnisse mittels Papier “geblockt“:

Da diese Art aber nicht mehr unserer Zeit entspricht, habe ich beschlossen auch einen Blog zu erstellen – hauptsächlich für Andi und mich, damit wir uns immer wieder mit diesem Reisetagebuch an diesen (und hoffentlich zukünftige) Traumurlaub erinnern können, aber natürlich auch um Freunde und Familie daran teilhaben zu lassen. Das ist eine gute Möglichkeit die wichtigsten Punkte zu erzählen und mit Fotos zu belegen und niemanden mit über 3.000 Fotos quälen zu müssen.

Aber wie sollte ich den Blog nennen? Ich wollte einen neutralen Namen, damit ich verschiedene Themengebiete behandeln könnte (Reisen, DIY, etc.). Mir schwebten schon einige Namen im Kopf umher, als ich eine Libelle sah …

…und da war der Name “and then I saw a dragonfly“ geboren - PERFEKT!

xoxo

Thailand Krabi (4.-8.2.2015)

Nach dem 10 Stunden Flug Wien – Bangkok (Suvarnabhumi), sind wir gleich nach Krabi weitergeflogen. Als der Fahrer uns am Flughafen gefunden hat, hat das Abenteuer eigentlich begonnen. Mit dem Van sind wir dann durch die Stadt bzw. Land gefahren und konnten schon erste Eindrücke sammeln. Nach ca. 1 Stunde sind wir an einem Parkplatz angekommen, wo bereits ein Golfcart auf uns gewartet hat. Umgestiegen ging es dann weiter bis zum Pier – bei Antritt dieser Fahrt war uns bereits bewusst, dass diese Fahrt nicht lange dauern kann, da der Van mit laufendem Motor und offenen Türen zurückgelassen wurde. Mit dem Longtailboat fuhren wir dann zu unserem Hotel, das nur über das Meer erreichbar war. Zu diesem Zeitpunkt war es schon dunkel, wodurch die Ankunft in der Bucht sehr aufregend war. Da es dort keinen Steg gab, hat ein Traktor mit Anhänger bereits im Wasser auf uns gewartet. Vom Longtailboat sind wir dann direkt auf den Traktoranhänger und von dort aus dann wieder in ein Golfcart, das uns dann schlussendlich zu unserem One-Bedroom Cottage mit Spa Bad gebracht hat.

In der Nacht konnten wir die Traumlage zwar bereits erahnen, die Aussicht wurde uns dann aber beim Frühstück bestätigt – Thailand Flair mit den typischen Felsen.

Am ersten Badetag haben wir uns gleich die ganze Umgebung angeschaut: Railey Beach West (unser Hausstrand), Railey Beach East und den Phranang Beach mit den gleichnamigen Höhlen, der durch einen “Affenweg“ zu erreichen war. Diese Höhlen sind wegen den unglaublichen Stalagmiten und Stalaktiten einen Besuch wert. Ebenso der Schrein mit aus Holz geschnitzten Phallus-Symbolen unterschiedlichster Größe. Die Legende dahinter ist, dass die Fischer daran glaubten, dass die Höhle die Heimat einer Meeresprinzessin sei und diese daher als Gabe für eine sichere Heimkehr von der See Phallus-Symbole darbrachten. Heutzutage bedanken sich die Fischer für einen guten Fang auf See. Aber auch Frauen kommen und erbitten mit dem Anbeten der Phallus-Symbole ihren Kinderwunsch. Wenn man Glück hat kann man am Phranang Beach in der Nacht auch das Phänomen mit dem fluoreszierenden Plankton erleben.

Andi & Dominik haben auch noch mit einem Kanu die Umgebung erforscht (bei Ebbe Zugang zu der “Tigerhöhle“). 

Am nächsten Tag war der Ausflug “Koh Hong“ geplant: “Hong’s room“ Lagune, Koh Pak Bia, Koh La Ding und Koh Hong Beach.

Am Abend haben wir uns dann den Sonnenuntergang am Hausbeach wohl verdient.

Am dritten Tag auf Krabi war am Vormittag wieder chillen angesagt, damit wir Kräfte für das Mittags- und Nachmittagsprogramm hatten: 1,5 Stunden Kanufahrt (teilweise mit unruhiger See; Andi hat auch einen Marlin gesehen, ich leider nicht, denn ich war mit dem Rudern beschäftigt) über Umwege (um Felsen mitten im Meer rundherum) zum Tonsai Beach, dem “Kletter-Beach“. Danach gab es eine Ball-Challenge Olympiade im Meer, um uns für den nächsten Ausflug zum berühmten Aussichtspunkt schon komplett auszupowern. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt schaut nicht nur etwas wild aus, sondern ist es teilweise auch, aber die Aussicht ist wirklich ein Traum: Railey Beach East & Railey Beach West mit dem Isthmus. Abends hat Dominik leider vergebens nach dem fluoreszierenden Plankton am Phranang Beach gesucht, trotzdem Hut ab für den Mut in der Nacht ins Meer zu gehen.

Anbei auch noch ein paar Einblicke in unsere Hotelanlage Railay Bay Resort & Spa und unser Cottage:
 
 
xoxo

Thailand Koh Ngai (8.-11.2.2015)

Transfertag von Krabi nach Koh Ngai war quasi ein Klacks: vom Railey Beach West mit dem Longtailboat zum Ao. Nang Pier, mit dem Van zum Pak Meng Pier (never forget ugly Thai street dogs) an der “The Road to Mandalay“ Oldtimer Rallye (von Singapur aus) vorbei, um dann mit dem Speedboat nach Koh Ngai zu gelangen.

Koh Ngai ist (auch) einfach nur traumhaft – mit den langen Palmen totales Karibik-Flair!

Unsere Hotelanlage Koh Hai Fantasy Resort & Spa und unsere Deluxe Villa:

Was man nicht vergessen darf zu erwähnen: in der Hotelbar Blue Lagoon gab es die besten Cocktails ever ever ever (vor allem Pina und Banana Colada).

Da Andi seine Leidenschaft zu Leguanen entdeckt hat, er den Hotel-Leguan aber anfangs leider nie gesehen hat, hat er ihm einen Song (nachträglich kam dann auch noch ein Tanz dazu) gewidmet:

I love the Leguan,
I love the Leguan,
I love the Leguan,
yes I do!

I wonder what’s his name,
I wonder what’s his name,
I wonder what’s his name,
maybe Mr. Leguan!

Total lustige Geschichte, da der Leguan sich in der Hotelzwischenwand unserer Villa eingenistet hat und wir ihn entweder nur hören oder sein Unterteil (meistens nur den Hintern) am Badezimmerkitter sehen konnten. Andi war trotzdem glücklich!

Am nächsten Tag war Beach und wieder ein Ausflug zu anderen Inseln angesagt: Koh Muk & Tham Morakot (Emerald Cave), schnorcheln bei Koh Chuak, Koh Muk & Koh Ma. Ich muss sagen, dass ich bei der Longtailboatfahrt zum ersten Ziel Todesangst hatte. Mein Vater hat immer gesagt, dass man seinen Hausverstand einsetzen und man in kein Boot einsteigen sollte, wenn es nicht vertrauenswürdig aussieht. Tja, was soll ich sagen: wir kamen zum Treffpunkt, ein ernormer Wellengang, der es uns fast unmöglich machte ins desolate Longtailboat einzusteigen, hat uns nicht davon abgehalten, den Ausflug anzutreten. Anfangs ein Fehler, da ich manchmal echt geglaubt habe, dass wir das nicht überleben werden. Der Bootsmann kämpfte mit jeder Welle und mit der optimalen Gewichtsverteilung der Bootsinsassen, um ein Kentern zu verhindern. Und er hat es geschafft! Mit der Zeit habe ich an Vertrauen gewonnen und von Fahrt zu Fahrt schrumpfte meine Todesangst! Abgesehen davon war der Ausflug toll: wir sind durch eine stockdunkle Höhle (50m langer Tunnel, Stirnlampen und Schwimmwesten ein Muss) zu einer versteckten Lagune inmitten von Koh Muk geschwommen (bitte nicht vergessen die japanische Reisegruppe, die an ihren Schwimmwesten aneinandergekettet waren und laut die Angst weggesunden haben – ein Traumbild einer Touristenansammlung). Schnorchelpunkte waren auch super: klare Sicht und tolle Vielfalt an Fischen. Auf Koh Ma konnten wir auch hunderte Flughunde beobachten, die sich in den Felsen eingenistet haben.

Am Tag vor unserem nächsten Transfer haben Andi & ich einen Wellnesstag eingelegt: Beach und Thai Massage im Raya Spa in unserer Hotelanlage. Danach war ich mind. 1 cm länger (sogar die Zehen wurden langgezogen)!

Am Nachmittag haben Andi & Dominik sich auf den Weg durch den Dschungel gemacht. Ihre Version: mit Tigern gekämpft, giftige Spinnen erlegt, den Weg mit einer Machete freigelegt, Schlangen verknotet und frühzeitig begonnen Eigenurin zu trinken. Meine Annahme: ein Spaziergang auf einem Wanderweg, an einem 7/11 vorbei zum Aussichtspunkt der Insel …. irgendwo in der Mitte liegt wahrscheinlich die Wahrheit (das einzige wilde Tier war ein angeketteter Affe bei einer Rangerstation bei einer Farm mit dem Hinweisschild “Monkey bites“ und vielleicht ein kleiner süßer Krebs am Strand).

Transfertag nach Koh Lipe: mit dem Longtailboat zum Pier, Umstieg aufs Speedboat.

xoxo